Was sind meine Antreiber?

Die Rede ist hierbei von den inneren Antreibern. Sie sind Persönlichkeitseigenschaften, die maßgeblich über unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Innere Antreiber zeigen sich deutlich bei Stress und führen zu kritischem Arbeitsverhalten, wobei sie manchmal auch erst der Auslöser für Stress sein können.

Was ist ein innerer Antreiber?

Innere Antreiber sind zumeist unbewusste Muster im Denken und in der Kommunikation, die die eigene Wahrnehmung von Realität prägen.

Welche inneren Antreiber gibt es?

Hier die fünf bekanntesten Antreiber und die Haltung, die sich hinter ihnen verbirgt:

  1. 1 – Sei perfekt! Ich bin noch nicht gut genug.
  2. 2 – Sei beliebt! Ich will es allen recht machen und kann schlecht «nein» sagen.
  3. 3 – Sei stark! Ich komme alleine zurecht.
  4. 4 – Streng dich an!
  5. 5 – Sei schnell!

Woher kommen innere Antreiber?

Woher kommen sie und was können wir mit Ihnen tun? Die inneren Antreiber entstehen schon in der Kindheit und sind Prägungsmuster unseres Umfeldes , die wir unbewusst übernommen haben. Wir haben gelernt – ohne es zu wissen- wie wir zu sein haben, um geliebt und anerkannt zu werden. Es bilden sich Erfolgsmuster in uns.

Wie beeinflussen uns die inneren Antreiber?

Je nach Ausprägung beeinflussen uns die inneren Antreiber enorm, vor allem das Verhalten und das Erleben. Gerade in Stress- oder Konfliktsituationen werden sie unpassend aktiv. Dann kann die ganze Denk- und Ausdrucksweise von ihnen geprägt sein.

Wie kann ich den Antreiber identifizieren?

Wenn Du den Antreiber bei anderen identifizieren willst, ist es sinnvoll, wenn Du Dein eigenes Gefühlserleben mit in die Beobachtung einbeziehst. So kannst Du an Deinen Gefühlen erkennen, welche Stimmung Dein Gegenüber in Dir auslöst. Darüber hinaus gibt es weitere Anzeichen: Sehr gut gekleidet, frisiert, geschminkt.

Wie kann ich einen Antreiber bestimmen?

Grundsätzlich reicht es nicht aus, anhand eines Anzeichens einen Antreiber sicher zu bestimmen. Es müssen mehrere Hinweise darauf hindeuten. Noch wichtiger ist es, ein Gefühl für den Antreiber zu entwickeln. Dafür kannst Du die Spiegelübung machen. Du findest sie in unserem Buch über die inneren Antreiber.