Woher kommen Atemaussetzer im Schlaf?

Während des Schlafs erschlaffen die Muskeln des weichen Gaumens. In der Folge führt bei Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe der beim Einatmen erzeugte Unterdruck dazu, dass die Luftröhre an verschiedenen Stellen im oberen Atemtrakt in sich zusammenfällt, also kollabiert.

Was tun bei Atemaussetzer in der Nacht?

Um die Atmung in der Rückenlage zu erleichtern, hilft es manchmal auch schon, den Kopf höher zu lagern. Ein Wechsel der Schlafposition allein kann den meisten Menschen mit Schlafapnoe nicht ausreichend helfen. Zwar kann er die Häufigkeit der Atemaussetzer verringern.

Wie erkennt man Atemaussetzer im Schlaf?

Typische Symptome von Schlafapnoe sind sehr lautes Schnarchen und eine unregelmäßige Atmung. Die Betroffenen leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen. Durch die Atemaussetzer erwachen sie häufig aus dem Schlaf und sind am nächsten Tag dementsprechend unausgeschlafen, erschöpft, oft auch gereizt.

Werde nachts wach und bekomme keine Luft?

Bei einer Schlafapnoe kommt wegen der schlaffen Muskeln keine Luft mehr in die Lunge, aber dein Körper schützt dich davor, dadurch zu ersticken. Setzt die Atmung zu lang aus, schreckst du deshalb aus dem Schlaf auf. Du erwachst dann mit klopfendem Herzen und ringst nach Luft.

Was kann man tun gegen Schlafapnoe?

Die Therapie einer obstruktiven Schlafapnoe hängt unter anderem ab vom Schweregrad der Erkrankung. Bei leichter Schlafapnoe können konservative Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, schlafhygienische Maßnahmen (kein Alkohol, kein Rauchen) oder eine Lagetherapie (Vermeidung der Rückenlage beim Schlafen) ausreichend sein.

Wie merke ich ob ich atemaussetzer habe?

Sehr lautes Schnarchen, insbesondere in Verbindung mit plötzlichen Atemaussetzern, ist ein deutliches Indiz in diese Richtung. Unruhiges Schlafen, sowie Schwierigkeiten beim Einschlafen oder häufiges nächtliches Erwachen sind Symptome, die, neben dem Partner, auch dem Patienten selbst auffallen können.

Ist Schlafapnoe eine Behinderung?

Das Schlafapnoe-Syndrom sei mit einem GdB von 20 zu bewerten (vgl. Bl. 73 – 75 der SG-Akte).

Warum kommt es zu Atempausen in der Nacht vor?

Gerade in der Einschlafphase, ist die Atmung oft unregelmäßig wodurch kurze Atempausen entstehen können. Kommen Atemaussetzer aber häufiger vor, so kann sich dahinter ein sogenanntes Schlafapnoesyndrom verbergen. Dabei kommt es aus verschiedenen Gründen, zu längerfristigen Atempausen in der Nacht.

Was sind die Ursachen für Atemaussetzer?

Wenn ein Kind also stark schnarcht und tagsüber oft unruhig, unausgeglichen und müde ist, sollte man mit dem Kinderarzt zumindest auch Atemaussetzer als Ursache in Betracht ziehen. Die Ursachen sind bei Kindern prinzipiell die gleichen, wie beim Erwachsenen. Wobei hier vergrößerte Mandeln oder Polypen besonders häufig vorkommen.

Wie länge dauert ein Schlafapnoesyndrom?

Insgesamt ist natürlich nicht jedes Schnarchen oder eine Unregelmäßigkeit im Atemrhythmus gefährlich. Kommt es aber zu mehr als 5 – 10 Atempausen, mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden pro Stunde so ist ein Schlafapnoesyndrom wahrscheinlich. Einen ersten Hinweis auf das Vorliegen einer Schlafapnoe bietet die Symptomkombination.

Was sind die Symptome einer Schlafapnoe?

Einen ersten Hinweis auf das Vorliegen einer Schlafapnoe bietet die Symptomkombination. Starke Müdigkeit am Tag, zusammen mit Schnarchen, Atempausen und Übergewicht, machen Atemaussetzer sehr wahrscheinlich. Für die genaue Diagnosestellung sollte dann der Schlaf überwacht werden.